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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0007030009 703000 -   € -   €
 
 
 

Rheinmetall mit pos. Entwicklung


25.09.2000
Ad hoc

Rheinmetall (WKN 703000) hat sich für 2000 eine Strategie der klaren Linie zum Ziel gesetzt. Konsolidierung, konsequente Konzentration auf Kernarbeitsgebiete mit der Folge von Bereinigungen und Straffungen auf Teilgebieten in den Unternehmensbereichen, die Stärkung des Auslandsgeschäftes sowie ein hartes Kostenmanagement folgen dem Anspruch, Ertrag vor Größe zu setzen.

Rheinmetall ist in den vergangenen Monaten diesen Weg konsequent gegangen. Die Auslandsaktivitäten wurden insbesondere in den USA, in China und in West-Europa gestärkt, was zu einem weiter auf 60 % wachsenden Auslandsgeschäft geführt hat. Die geplanten Desinvestitionen (Mauser Waldeck, Verpackungstechnik von Jagenberg) sind vollzogen oder werden wie im Fall der Jagenberg AG weiter durchgeführt. Die Bereinigungen und Straffungen (z. B. die Bildung des Bereiches Rheinmetall Landsysteme als Zusammenfassung von MaK, KUKA und Henschel) sind auf gutem Weg.

Die Börse hat diese Anstrengungen und Ziel-Erfüllungen noch nicht im erwarteten Umfang honoriert.

Umsatz

Der Rheinmetall-Konzern erwirtschaftete im 1. Halbjahr 2000 einen Umsatz von 1.938 Mio EUR, was einer Steigerung gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 11 % entspricht. Wie das von 51 % auf 60 % gestiegene Auslandsgeschäft zeigt, ist die weitere Internationalisierung des Rheinmetall-Konzerns erwartungsgemäß vorangekommen.

Am Gesamtumsatz des 1. Halbjahres 2000 sind die Unternehmensbereiche Automotive mit 47%, Electronics mit 17% und Defence mit 30% beteiligt. Die Finanzbeteiligung Jagenberg steuert 6% zum Umsatz des Rheinmetall-Konzerns bei.

Auftragslage

Die Auftragslage des Rheinmetall-Konzerns ist ausgezeichnet. Der Auftragseingang ist im 1. Halbjahr 2000 weiter auf 2.144 Mio EUR gestiegen und übertraf damit den entsprechenden Vorjahreswert um 17 %.

Der Auftragsbestand kletterte am 30. Juni 2000 auf 4.040 Mio EUR. Dies stellt eine Steigerung des Auftragsbestandes gegenüber dem Stichtag 30. Juni 1999 um 22 % dar.

Ertragslage

Ergebnis vor Ertragsteuern (in Mio Euro)


1.Halbjahr 2000 1.Halbjahr 1999 Veränderung

Automotive 30 27 +3 Electronics(ohne EuroMarine) -3 4 -7 Defence -16 -17 +1 Finanzbeteiligung Jagenberg -26 -32 +6 Holdingkreis/Sonstiges -10 0 -10

Rheinmetall-Konzern -25 -18 -7

Das Ergebnis vor Ertragsteuern des 1. Halbjahres 2000 von -25 Mio EUR enthält einen Buchverlust aus dem Abgang von Mauser Waldeck von 9 Mio EUR (ausgewiesen unter Holdingkreis/ Sonstiges) und liegt vor allem deshalb unterhalb des Ergebnisses des entsprechenden Vorjahreszeitraumes von -18 Mio EUR. Die Unternehmensbereiche mit langfristiger Auftragsfertigung weisen zum Halbjahr abrechnungsbedingt noch Verluste aus. Dabei haben sich die Unternehmensbereiche Automotive und Defence sowie die Finanzbeteiligung Jagenberg gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert. Das Ergebnis des 1. Halbjahres 1999 des Unternehmensbereichs Defence war noch nicht durch die hohen Aufwendungen zur Bildung von Rückstellungen für Auftragsverluste und Restrukturierungsmaßnahmen bei STN ATLAS Elektronik belastet.

Mitarbeiter 1.Halbjahr 2000 1.Halbjahr 1999 Veränderung

Mitarbeiter am 30.06. 31.016 31.391 -375

Die Zahl der Mitarbeiter ist trotz der Erweiterung des Konsolidierungskreises dank der eingeleiteten Rationalisierungsprogramme gesunken. Vergleichbar gerechnet wurde die Mitarbeiterzahl damit um rund 1.000 verringert.

Ausblick

Durch die Akquisitionen des Jahres 1999 ist es Rheinmetall gelungen, die Kernarbeitsgebiete Automotive und Defence wesentlich zu verstärken und die Strategie der Internationalisierung zu beschleunigen. Im Jahr 2000 konzentriert sich Rheinmetall auf die Integration der neu erworbenen Unternehmen, Personalanpassungen bei gleichzeitigen Verbesserungen von Geschäftsprozessen und die Realisierung von Synergien, was zu einer nachhaltigen Steigerung der Ertragskraft führen wird.

Der Unternehmensbereich Automotive besetzt bei Modulen und Systemen "rund um den Motor" weltweit starke Marktpositionen und kann diese in ertragreiches Wachstum umsetzen. Der Auslandsanteil am Umsatz ist im 1. Halbjahr 2000 auf 66 % gestiegen. Die Kolbenschmidt Pierburg Gruppe wird die weiterhin sehr positive Umsatzentwicklung dazu nutzen, wieder ein |berdurchschnittlich hohes Ertragswachstum zu erzielen.

Der Unternehmensbereich Defence ist nach dem Erwerb von Oerlikon Contraves und KUKA/Henschel führend in der europäischen Heerestechnik. Nachdem der Unternehmensbereich im Vorjahr infolge hoher, restrukturierungsbedingter Verluste bei STN ATLAS Elektronik erstmals ein negatives Ergebnis ausgewiesen hat, ist bereits für das Jahr 2000 wieder mit einem erfreulichen Ergebnisbeitrag zu rechnen. Die erfolgreiche Umsetzung des Rationalisierungsprogramms bei STN ATLAS Elektronik sowie der Wegfall der außerordentlichen Aufwendungen bei dieser Gesellschaft werden wesentlich zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung im Unternehmensbereich Defence beitragen.

Im Unternehmensbereich Electronics wird - nach abgeschlossener erfolgreicher Sanierung der ehemaligen KIH - die Straffung der Geschäftsfelder fortgesetzt. Der Unternehmensbereich rechnet - wie im Vorjahr - mit einem deutlich positiven Ergebnis im Geschäftsjahr 2000. Die Finanzbeteiligung Jagenberg plant für das Geschäftsjahr 2000 ein ausgeglichenes Ergebnis. Dabei berücksichtigt sind Erträge aus der beabsichtigten Veräußerung nicht betriebsnotwendiger Immobilien, die erst in der zweiten Jahreshälfte des Geschäftsjahres 2000 realisiert werden. Ungeachtet dessen wird an dem Entschluß der Veräußerung von Jagenberg festgehalten. Im dritten Quartal haben sich Umsatz, Auftragseingang und Auftragsbestand des Rheinmetall-Konzerns weiter deutlich positiv entwickelt. Für das gesamte Jahr wird Rheinmetall nach Abzug des Verlustes aus dem Verkauf von Mauser Waldeck von 9 Mio EUR ein Ergebnis vor Ertragsteuern von etwa 90 Mio EUR ausweisen. Die Management-Holding Rheinmetall AG wird - wie in den Vorjahren - durch Beteiligungserträge von ihren Unternehmensbereichen und Dienstleistungsgesellschaften sowie durch Mieterträge aus dem umfangreichen Immobilienbesitz ihre seit Jahren stabile Ertragslage beibehalten und im Sinne einer für Aktionäre berechenbaren Dividendenkontinuität wieder eine angemessene Dividende ausschütten.




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